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	<title>Flammendes Grün &#187; Feminismus</title>
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	<description>Agnieszkas grüner Faden durchs Politik-Labyrinth</description>
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		<title>Die SPD und die Frauen oder warum in Deutschland Minderheitenregierungen nicht funktionieren würden&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnieszka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus und starke Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Anlass für diesen Artikel ist für mich, dass ich mich heute richtig geärgert habe, als ich lesen musste, dass nun Müntefering und die SPD  wie die Grünen ein verbindliches Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft fordern, dass eine Quote von 40 % Frauen in Aufsichtsräten vorsieht. Soweit die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_805" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-805" src="http://www.malczak.de/wp-content/uploads/2009/03/frauen.jpg" alt="rauen" width="500" height="188" /><p class="wp-caption-text">Quelle: flickr.com by tin.G / CC-by-nc-sa</p></div>
<p>Zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Anlass für diesen Artikel ist für mich, dass ich mich heute richtig geärgert habe, als ich lesen musste, dass nun <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/spd-will-mehr-chefinnen/" target="_blank" class="liexternal">Müntefering und die SPD  wie die Grünen ein verbindliches Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft fordern, dass eine Quote von 40 % Frauen in Aufsichtsräten vorsieht</a>. Soweit die Sache, die an sich gut und befürwortenswert ist. In Norwegen hat das ja auch großartig funktioniert. Allerdings hat die SPD erst vor 10 Tagen einen Antrag der grünen Bundestagsfraktion abgelehnt, der genau das gefordert hätte.</p>
<p>Man war wenigestens ehrlich genug zuzugeben, dass man zwar das Anliegen gut fände, sich aber auch Koalitionsdisziplin enthalten hätte. Armselig. Vor allem es sich dann jetzt groß auf die Fahnen und ins Programm zu schreiben. Glaubwürdigkeit geht irgendwie anders, finde ich.</p>
<p>Man könnte sich ja vorstellen, wenn man noch die Linkspartei überzeugt hätte (die sich mehrheitlich enthalten hat), dass dieses Anliegen trotzdem vom Bundestag beschlossen werden wäre. Auch wenn die CDU als Regierungspartei und Koalitionspartner dagegen ist. Also ähnlich wie in Hessen durch rot-rot-grün die Studiengebühren abgeschafft oder durch schwarz-grün-gelb das Sparkassengesetz geändert wurde. Regieren mit wechselnden Mehrheiten nennt man das im Fachjargon und in den skandinavischen Staaten ist das nicht unüblich. An sich finde ich das eine sehr attraktive und charmante Idee, weil sich so nicht die Ideen der Regierungsparteien durchsetzen, sondern der Bundestag als Gremium (der ja auch das Spiegelbild der Gesellschaft sein soll) anhand von Sachfragen und nicht von Koalitionsdisziplin entscheidet. Das klappte vielleicht in den unsicheren, hessischen Verhältnissen, scheint aber auch Bundesebene unvorstellbar. Liegt meiner Meinung nach an der politischen Kultur, die hier herrscht, aber vor allem eben auch daran, wie das politische System hier in Deutschland aufgebaut ist (starke Regierung, Zwei-Kammer-System mit dem Bundesrat). Schade eigentlich, ich fände, das hätte was für sich.</p>
<p>Und dann noch ein paar Sätze zur SPD und zu den Frauen, den ich schon immer mal loswerden wollte, der jetzt aber nichts direkt mit der Quotierung in Aufsichtsräten zu tun hat. Oder eben doch indirekt, weil ich glaube, dass vor allem die Herrn Genossen schon ein Problem mit starken und qualifizierten Frauen haben, besonders innerparteilich. Wie mit Heide Simonis (ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein) oder Andrea Ypsilanti umgegangen wurde, spricht für mich Bände. Frauen und Macht, das hat leider immer noch etwas anrüchiges. Ich kann das natürlich nicht beweisen, aber ich stelle mal ganz kühn die These auf, dass wenn Ypsilanti ein Mann gewesen wäre (und die gleichen Fehler begangen hätte), die Geschichte schon ganz anders ausgegangen wäre. Meiner Meinung nach wäre sowohl der innerparteiliche Umgang als auch in der Medienöffentlichkeit ganz anders mit der Person umgegangen worden.</p>
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		<title>Aktionen und Lesestoff zum Weltfrauentag</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 00:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnieszka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus und starke Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[medica mondiale]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Hauser]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 8.März ist Weltfrauentag. Anlass einem Thema, dem nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird, wieder mehr Schwung zu verleihen. Da ich gerade nicht viel Zeit habe, etwas thematisches zu bloggen, wollte ich euch erstmal mit einigem Lesestoff vertrösten. Mehr Aufsehen für das Thema erregen! Für Kurzentschlossene gibt es hier noch ein paar Aktionsideen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 8.März ist Weltfrauentag. Anlass einem Thema, dem nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird, wieder mehr Schwung zu verleihen.</p>
<p>Da ich gerade nicht viel Zeit habe, etwas thematisches zu bloggen, wollte ich euch erstmal mit einigem Lesestoff vertrösten.</p>
<p>Mehr Aufsehen für das Thema erregen! Für Kurzentschlossene gibt es <a href="http://www.gruene-jugend.de/show/537191.html" target="_blank" class="liexternal">hier noch ein paar Aktionsideen.</a> Der Landesverband der GRÜNEN JUGEND trifft sich morgen in Karlsruhe zum Wahlkampauftakt wir übernachten dann dort und werden dann am Sonntag die Karlsruher Innenstadt mit einer tollen Aktion aufmischen. Photos folgen.</p>
<p><a href="http://www.gruene-jugend.de/vorort/laenderinfos/537630.html" target="_blank" class="liexternal">Hier die Pressemitteilung</a> des Landesvorstandes der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg anlässlich unserer Aktion für die wir den Themenschwerpunkt &#8220;Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt gewählt haben&#8221;.</p>
<p>Außerdem finde ich es toll, dass die <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/default/dokbin/273/273214.antrag_quote_aufsichtsratgremien.pdf" target="_blank" class="lipdf">grüne Bundestagsfraktion wie in Norwegen bereits geschehen feste und verbindliche Frauenquoten in den Aufsichtsräten etablieren wollte.</a> Der Antrag ist leider gescheitert: die SPD-Frauen fanden ihn gut, haben sich aber der Fraktionsdiziplin untergeordnet, die Linkspartei hat sich enthalten, alle anderen waren dagegen &#8211; Armselig! Wer echte und konsequente Frauenpolitik will, findet sie bei Grüns!</p>
<p>Und nicht zuletzt möchte ich euch noch auf den <a href="http://www.frauenpolitik.gruene-bw.de/fileadmin/frauenpolitik/Diverses/frauenreader_gruene_09.pdf" target="_blank" class="lipdf">großartigen Reader der Landesarbeitsgemeinschaft FrauenPolitik der baden-württembergischen Grünen</a> hinweisen, in dem eine Vielzahl interessanter Autorinnen in einem Rundumschlag viele feministische und frauenpolitische Themen behandelt.</p>
<p>Und damit hier auch was inhaltliches von mir steht, veröffentliche ich hier einfach mal meinen Beitrag aus oben genanntem Reader, in dem kurz das Verhältnis Neue und Alte FeministInnen behandelt wird:</p>
<blockquote><p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]><br />
<mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;"><strong><span style="color: #00ff00;">Die Alphamädchen – Feminismus im 21.Jahrhundert</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Viele junge Frauen wollen heute Alles und das zu Recht: Karriere, Kinder, gleiche Chancen, Selbstverwirklichung. Sie erleben aber relativ früh und dann ihr Leben lang, dass das eigentlich Selbstverständliche aufgrund veraltete Rollenbilder und struktureller Benachteiligungen für sie immer noch nicht erreichbar ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Diese Erfahrungen machen die jungen Frauen eigentlich zu potentiellen Feministinnen, doch auch wenn sie für die Errungenschaften der „älteren“ Feministinnen dankbar sind, möchten sich nur wenige selbst als Feministin bezeichnen. Der Begriff Feminismus ist für viele leider verpönt und verstaubt, klingt nach BHs verbrennen, Männerfeindlichkeit, dem Verbot sich die Achseln zu rasieren, nach wenig Spaß im Leben und keinem Spaß im Bett. Diese Vorurteile wurden auch von Feinden der Gleichberechtigung gestreut und mit diesem falschen Bild möchten die so genannten „neuen Feministinnen“ aufräumen. So zum Beispiel das Trio Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl in ihrem Buch „Wir Alphamädchen: Warum Feminismus das Leben schöner macht“. Die simple Botschaft des Buchs lautet: Wir sind alle Feministinnen und Feministin zu sein macht dich glücklich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Der „neue Feminismus“, wie er auch von den drei Autorinnen propagiert wird, ist bunt, frech, sexy, unkonventionell, will Spaß machen und trotzdem sein Ziel erreichen. Dieses Ziel ist altbekannt und trotzdem aktuell wie eh und je: Die Gleichberechtigung der Geschlechter. Der neue Feminismus ist Pop, der die Massen erreichen will, sich dabei moderner Kommunikation wie Blogs und witzigen, frechen Bestsellern bedient. Anders als früher ist Diskriminierung weniger in konkreten Gesetzen, dafür aber immer noch in gesellschaftlichen Tatsachen und Vorstellungen vorhanden. Das erschwert den offenen, organisierten Protest, so wählt der neue Feminismus die Strategie der Kommunikation statt der Konfrontation.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Viele dieser jüngeren Frauen empfinden auch einige der Positionen, die „ältere Feministinnen“ wie Alice Schwarzer vertreten, als nicht mehr zeitgemäß und zu undifferenziert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Auch wenn beim neuen Feminismus viel von Solidarität die Rede ist, nicht nur zwischen den Frauen, sondern auch mit den für Gleichberechtigung aufgeschlossenen Männern, geht es doch vor allem um die individuelle, selbst bestimmte Lebensgestaltung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Bei aller Sympathie für Spaß und Sexyness im „neuen Feminismus“, so eint doch alle Feministinnen, ob jung oder alt, immer noch das Ziel: Die Hälfte der Macht für die Frauen. Diesen Kampf gewinnen die Frauen nur gemeinsam, zwar nicht mit Sexyness und Frechsein, aber sexy und frech darf frau dabei trotzdem sein! </span></p>
<p class="MsoNormal">
</blockquote>
<p>Zum Weiterlesen empfehle ich hier einen meiner Lieblingsblogs: <a href="http://maedchenmannschaft.net/" target="_blank" class="liexternal">Mädchenmannschaft.</a></p>
<p>Und zu guter letzt ein <a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/ich-akzeptiere-nicht/" target="_blank" class="liexternal">interessantes Interview aus der Taz</a> mit der Ärztin Monika Hauser, die Geschäftsführerin der NGO medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises zum Thema Gewalt gegen Frauen insbesondere in Konfliktgebieten.</p>
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		<title>Alternativer Nobelpreis für Monika Hauser &#8211; Hut ab vor der Frau!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 01:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnieszka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus und starke Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativer Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[medica mondiale]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Hauser]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Hauser hat den Alternativen Nobelpreis für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt in Krisenregionen, ihren Einsatz vor Ort für die betroffe nen und traumatisierten Frauen und ihr Engagement für die Gleichberechtigung erhalten. Sie ist Gynäkologin und Gründerin der NGO medica mondiale. Anfangen hat die Organisation in Bosnien 1992, mittlerweile ist diese in vielen anderen Regionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 259px;" border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_466" class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><span style="font-size: xx-small;"><img class="size-medium wp-image-466" style="border: 1px solid black;" title="no more rape" src="http://www.malczak.de/wp-content/uploads/2008/10/148290270_5a3d7464b9_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></span><p class="wp-caption-text">Quelle: flickr.com von Steve Rhodes / CC-by-nc-sa 2.0</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Monika Hauser hat den Alternativen Nobelpreis für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt in Krisenregionen, ihren Einsatz vor Ort für die betroffe</p>
<p>nen und traumatisierten Frauen und ihr Engagement für die Gleichberechtigung erhalten. Sie ist Gynäkologin und Gründerin der NGO <a href="http://medicamondiale.de/home/" target="_blank" class="liexternal">medica mondiale</a>. Anfangen hat die Organisation in Bosnien 1992, mittlerweile ist diese in vielen anderen Regionen zusammen mit lokalen Frauenorganisationen aktiv.</p>
<p>In der Begründung aus Stockholm heißt es:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<blockquote><p>Die Gründerin des Vereins medica mondiale wird ausgezeichnet für ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen, die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben, und für ihren Kampf, ihnen gesellschaftliche Anerkennung und Entschädigung zu verschaffen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mich hat nicht nur ihr Engagement und ihr Mut, sondern auch ihre Standfestigkeit besonders beeindruckt und berührt, so hat sie zum Bespiel 1996 das Bundesverdienstkreuz abgelehnt, laut Homepage mit der Begründung:</p>
<blockquote><p>&#8230;wegen des Beschlusses der deutschen Innenministerkonferenz, die bosnischen Flüchtlinge trotz der damals instabilen und katastrophalen Zustände in Bosnien „zurückzuführen“, lehnt sie die Auszeichnung ab.</p></blockquote>
<p>Auch mit der Thematisierung der  Zwangsprostitution durch deutsche Peacekeeping-Soldaten hat sie sich in der Politik nicht gerade beliebt gemacht, so nutzt sie nun auch die Verleihung des Alternativen Nobelpreises um Angela Merkel aufzufordern in die Außen- und Sicherheitspolitik auch das Thema sexualisierte Kriegsgewalt zu verankern.</p>
<p>Sehr gut finde ich auch, wie transparent medica mondiale <a href="http://medicamondiale.de/ueber-uns/unsere-arbeitsweise/" target="_blank" class="liexternal">ihre Arbeit</a> machen und auch die dementsprechende <a href="http://medicamondiale.de/fileadmin/content/Infothek/Charta_mm.pdf" target="_blank" class="lipdf">Charta</a> sowie insgesamt die verfolgten Ansätze und Ziele &#8211; ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit in meinem Studium mit dem Thema &#8220;Zivilgesellscaftliche Akteure in der Friedensarbeit&#8221;, vielleicht habe ich gerade ein gutes Thema für meine Magisterarbeit gefunden.</p>
<p>Monika Hauser hat Vorbildcharakter, ihr feministisches Engagement zeigt, wie dringend notwendig und aktuell es ist sich für Frauenrechte einzusetzen. Hut ab, solche Frauen braucht die Welt!</p>
<p>Neben Monika Hauser haben auch drei weitere interessante und beeindruckende Frauen den Alternativen Nobelpreis erhalten: Amy Godman, Moderatorin und Gründerin der TV- und Radio-Sendung &#8220;Democracy now&#8221;, die sich unabhängig und kritisch mit dem Irakkrieg auseinandersetzt, Krishnammal Jagannathan, die zusammen mit ihrem Ehemann Sankaralingam mit der Organisation LAFTI für eine gerechte Verteilung von Land in Indien kämpft und die somalische Frauenrechtlerin Asha Hagi, die sich für die Überwindung der Clanstrukturen einsetzt und von sich sagt: &#8220;Mein einziger Clan ist das Frausein&#8221;.</p>
<p>Kurze und schöne Porträts der TrägerInnen des Alternativen Nobelpreises habe ich bei <a href="http://diestandard.at/?url=/?ressort=dieStandard" target="_blank" class="liexternal">dieStandard</a> gefunden.</p>
<p><strong>Mein Fazit: Feminismus ist nicht nur dringend notwenig, sondern auch cool! Das zeigen nicht nur diese engagierten und beeindruckenden Frauen, sondern jede Frau, die sich auf dieser Welt im Großen oder im Kleinen für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzt! </strong></p>
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