<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Die SPD und die Frauen oder warum in Deutschland Minderheitenregierungen nicht funktionieren würden&#8230;</title>
	<atom:link href="http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden</link>
	<description>Agnieszkas grüner Faden durchs Politik-Labyrinth</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Dec 2009 18:28:59 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<item>
		<title>Von: Wind schlägt Atom &#124; Flammendes Grün</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/comment-page-1#comment-526</link>
		<dc:creator>Wind schlägt Atom &#124; Flammendes Grün</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 22:51:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=802#comment-526</guid>
		<description>[...] der AKWs Krümmel und Biblis gestellt, Linke hat zugestimmt, SPD hat abgelehnt. Wieder wie bei der 40% Quotierung für Frauen in Aufsichtsräten aus Koalitionsdisziplin. Aber ins Programm wollen sie sich die Beschleunigung des Atomausstieges schreiben, arghhh&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der AKWs Krümmel und Biblis gestellt, Linke hat zugestimmt, SPD hat abgelehnt. Wieder wie bei der 40% Quotierung für Frauen in Aufsichtsräten aus Koalitionsdisziplin. Aber ins Programm wollen sie sich die Beschleunigung des Atomausstieges schreiben, arghhh&#8230; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/comment-page-1#comment-489</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 09:55:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=802#comment-489</guid>
		<description>Finde die Idee einer politischen Kultur wechselnder Mehrheiten auf Bundesebene auch sinnvoll. Ich glaube, ein großer Hinderungsgrund dafür ist die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin - und die Tatsache, dass jeder &quot;Oppositionserfolg&quot; als Koalitionsbruch verstanden würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde die Idee einer politischen Kultur wechselnder Mehrheiten auf Bundesebene auch sinnvoll. Ich glaube, ein großer Hinderungsgrund dafür ist die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin &#8211; und die Tatsache, dass jeder &#8220;Oppositionserfolg&#8221; als Koalitionsbruch verstanden würde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Agnieszka</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/comment-page-1#comment-468</link>
		<dc:creator>Agnieszka</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 21:48:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=802#comment-468</guid>
		<description>@ Scrutograph:

Naja, im Art.3 des Grundgesetzes folgendes:

&quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&quot;

Das verpflichtet auch zum positiven Handeln. Und das es nur marginal Frauen in den Aufsichtsräten gibt, weil diese per Geschlecht schlechter geeignet sind, glaubt wohl heute niemand mehr. Gerade an dieser Unterrepräsentation, aber auch an den Lohnunterschied von 23%, sieht man, dass es im Arbeitsmarkt massive Benachteiligungen von Frauen  gibt. Die bisherigen Selbstbekundungen der Unternehmen haben nichts an diesem Missstand geändert, also muss nun der Staat eingreifen. Wobei die Quote natürlich kein Allheilmittel ist, dazu gehören noch weitere Maßnahmen. In Norwegen war das Gesetz ein Erfolgsmodell und bei den Parteien gibt es auch Quoten, die der Unterrepräsentation von Frauen in der Politik entgegenwirken und die Diskriminierungen ausgleichen.
Ich persönlich freu mich sehr, wenn wir irgendwann keine Quoten mehr brauchen. 

@ Thomas:

Eine Behindertenquote für die Unternehmen (je nach Größe) gibt es bereit, wer sie nicht erfüllt, muss zahlen.
Dass Menschen aufgrund eines Bartes diskriminiert werden würden, ist mir noch nicht zu Ohren gekommen ;)...
Im Ernst, mittlerweile gibt es viele Studien, die die Meinung untermauern, dass &quot;diversity managment&quot; für Unternehmen (allso die Repräsentation möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen) sehr vielversprechend ist.
Natürlich würden unzählig viele Quoten nicht händel- und durchsetzbar sein (eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund wäre ja auch zum Beispiel denkbar). Aber bei Frauen handelt es sich schließlich um mehr als die Hälfte der Bevölkerung und der jetzige Zustand ist da einfach nicht tragbar.

Zu Frau Ypsilanti:

Dass mit Frau Ypsilanti in den Medien &quot;wohlwollend&quot; umgegangen wäre, habe ich nicht so empfunden.
Dem zweiten Satz würde ich so zustimmen. Und wenn Fehler begangen werden, können männliche Politiker diese viel häufiger dank mächtiger Unterstützung einfach &quot;aussitzen&quot;. Bestes Beispiel ebenfalls in Hessen: Roland Koch, Skandalnudel Nummer Eins.
Unbestritten bleibt natürlich, dass Andrea Ypsilanti eine Menge Fehler begangen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Scrutograph:</p>
<p>Naja, im Art.3 des Grundgesetzes folgendes:</p>
<p>&#8220;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&#8221;</p>
<p>Das verpflichtet auch zum positiven Handeln. Und das es nur marginal Frauen in den Aufsichtsräten gibt, weil diese per Geschlecht schlechter geeignet sind, glaubt wohl heute niemand mehr. Gerade an dieser Unterrepräsentation, aber auch an den Lohnunterschied von 23%, sieht man, dass es im Arbeitsmarkt massive Benachteiligungen von Frauen  gibt. Die bisherigen Selbstbekundungen der Unternehmen haben nichts an diesem Missstand geändert, also muss nun der Staat eingreifen. Wobei die Quote natürlich kein Allheilmittel ist, dazu gehören noch weitere Maßnahmen. In Norwegen war das Gesetz ein Erfolgsmodell und bei den Parteien gibt es auch Quoten, die der Unterrepräsentation von Frauen in der Politik entgegenwirken und die Diskriminierungen ausgleichen.<br />
Ich persönlich freu mich sehr, wenn wir irgendwann keine Quoten mehr brauchen. </p>
<p>@ Thomas:</p>
<p>Eine Behindertenquote für die Unternehmen (je nach Größe) gibt es bereit, wer sie nicht erfüllt, muss zahlen.<br />
Dass Menschen aufgrund eines Bartes diskriminiert werden würden, ist mir noch nicht zu Ohren gekommen ;)&#8230;<br />
Im Ernst, mittlerweile gibt es viele Studien, die die Meinung untermauern, dass &#8220;diversity managment&#8221; für Unternehmen (allso die Repräsentation möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen) sehr vielversprechend ist.<br />
Natürlich würden unzählig viele Quoten nicht händel- und durchsetzbar sein (eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund wäre ja auch zum Beispiel denkbar). Aber bei Frauen handelt es sich schließlich um mehr als die Hälfte der Bevölkerung und der jetzige Zustand ist da einfach nicht tragbar.</p>
<p>Zu Frau Ypsilanti:</p>
<p>Dass mit Frau Ypsilanti in den Medien &#8220;wohlwollend&#8221; umgegangen wäre, habe ich nicht so empfunden.<br />
Dem zweiten Satz würde ich so zustimmen. Und wenn Fehler begangen werden, können männliche Politiker diese viel häufiger dank mächtiger Unterstützung einfach &#8220;aussitzen&#8221;. Bestes Beispiel ebenfalls in Hessen: Roland Koch, Skandalnudel Nummer Eins.<br />
Unbestritten bleibt natürlich, dass Andrea Ypsilanti eine Menge Fehler begangen hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/comment-page-1#comment-467</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 19:18:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=802#comment-467</guid>
		<description>&quot; ich stelle mal ganz kühn die These auf, dass wenn Ypsilanti ein Mann gewesen wäre (und die gleichen Fehler begangen hätte), die Geschichte schon ganz anders ausgegangen wäre.&quot;

Das denke ich auch. Derart wohlwollend, wie nicht nur die Medien mit Frau Ypsilanti trotz dieses Tabubruchs umgegangen sind, hätten sie einen Mann definitiv nicht behandelt. Und einen Mann hätte man auch nicht in der Weise mit dem Kopf durch die Wand gehen lassen und gleichzeitig gehofft, es würde schon irgendwie &quot;gut&quot; gehen.

&quot;wie die Grünen ein verbindliches Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft fordern, dass eine Quote von 40 % Frauen in Aufsichtsräten vorsieht&quot;

Das mit den Frauen kann aber nur der Anfang sein. Ich fordere auch 10 % Bartträger, 3 % Punks, 6 % Behinderte, 25 % Protestanten und 8 % Vegetarier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; ich stelle mal ganz kühn die These auf, dass wenn Ypsilanti ein Mann gewesen wäre (und die gleichen Fehler begangen hätte), die Geschichte schon ganz anders ausgegangen wäre.&#8221;</p>
<p>Das denke ich auch. Derart wohlwollend, wie nicht nur die Medien mit Frau Ypsilanti trotz dieses Tabubruchs umgegangen sind, hätten sie einen Mann definitiv nicht behandelt. Und einen Mann hätte man auch nicht in der Weise mit dem Kopf durch die Wand gehen lassen und gleichzeitig gehofft, es würde schon irgendwie &#8220;gut&#8221; gehen.</p>
<p>&#8220;wie die Grünen ein verbindliches Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft fordern, dass eine Quote von 40 % Frauen in Aufsichtsräten vorsieht&#8221;</p>
<p>Das mit den Frauen kann aber nur der Anfang sein. Ich fordere auch 10 % Bartträger, 3 % Punks, 6 % Behinderte, 25 % Protestanten und 8 % Vegetarier.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Scrutograph</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/802/die-spd-und-die-frauen-oder-warum-in-deutschland-minderheitenregierungen-nicht-funktionieren-wurden/comment-page-1#comment-463</link>
		<dc:creator>Scrutograph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 14:14:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=802#comment-463</guid>
		<description>Und was geht den Staat die Besetzung von Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft an? Gar nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was geht den Staat die Besetzung von Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft an? Gar nichts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
