<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Grüne, Finger weg von der Kohle!</title>
	<atom:link href="http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle</link>
	<description>Agnieszkas grüner Faden durchs Politik-Labyrinth</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Dec 2009 18:28:59 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<item>
		<title>Von: Agnieszka</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle/comment-page-1#comment-26</link>
		<dc:creator>Agnieszka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 00:05:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=292#comment-26</guid>
		<description>So ein Blog ist zeitaufwendiger als ich dachte...aber jetzt komme ich endlich mal dazu hier zu antworten.

zu 1.: Ich gebe dir recht, BürgerInnen und Bürger haben ein Recht auf eine sichere und günstige Energieversorgung. Wir haben aber nicht das Recht, wegen unseres Lebensstils soviel CO2 in die Atmosphäre zu blasen - ungerecht gegenüber den kommenden Generationen und v.a. gegenüber ärmeren Staaten, die aufgrund ihrer Lage und mangelnder Möglichkeiten den Kliamwandel und seine Konsequenzen nicht schultern werden können (und eben nicht Hauptverursacher sind).

Ausstieg aus Kohle und Atomkraft schließt meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit einer, wie du es nennst, &quot;anständigen Energieversorgung&quot; aus.

Ausstieg aus Kohle und Atomkraft geht, das zeigen Berechnungen. Vielleicht ein Haken an diesen: sie gehen von einem abnehmenden Energieverbrauch aus - das entspricht zur Zeit nicht dem Trend, muss aber dringend politisch angepackt werden. Das kann nicht (nur) über den Preis gehen, weil sozial nicht gerecht - da brauchen die Grünen dringend Antworten darauf. 
Das hat zum Beispiel die grüne Fraktion kürzlich auf ihrer Klausur beschlossen:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/248/248788.energie_sparen_kosten_senken_klima_schue.html
Reicht meiner Meinung nach nicht...
Interessanter Ansatz hier auch der Öko-Bonus, wenn auch bei den Grünen sehr umstritten. Wie sozial gerecht dieser ist, ist ganz stark abhängig davon, wie dieser finanziert und wie er an wen ausgezahlt wird.

Und letztendlich hat der Druck des Atomausstieges dazu geführt, dass die Energiekonzerne endlich mal in Erneuerbare investieren und diese auch wirtschaftlicher werden.

zu 2.: Klar, die Macht der vier Großen muss dringend eingeschränkt werden, interessante Idee, die du da hast. Gibt aber auch andere Möglichkeiten. Und was ich gerade in Tübingen besonders schade fand, ist, dass die Stadtwerke sonst eigentlich eine sehr hohe Eigenstromerzeugung und einen relativ großen Anteil Erneuerbarer haben. Da müssen sie sich nicht noch der falschen Politik der vier bösen Großen anschließen, sondern sollten Alternative sein.
Die Zukunft der Energieversorgung muss dezentral und in den Erneuerbaren sein.

Bei meinen Recherchen habe ich noch folgenden interessanten, kurzen Text der grünen BT-Fraktion gefunden, der zu 1. und 2. passt:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/225/225322.das_energiekartell_aufbrechen.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Blog ist zeitaufwendiger als ich dachte&#8230;aber jetzt komme ich endlich mal dazu hier zu antworten.</p>
<p>zu 1.: Ich gebe dir recht, BürgerInnen und Bürger haben ein Recht auf eine sichere und günstige Energieversorgung. Wir haben aber nicht das Recht, wegen unseres Lebensstils soviel CO2 in die Atmosphäre zu blasen &#8211; ungerecht gegenüber den kommenden Generationen und v.a. gegenüber ärmeren Staaten, die aufgrund ihrer Lage und mangelnder Möglichkeiten den Kliamwandel und seine Konsequenzen nicht schultern werden können (und eben nicht Hauptverursacher sind).</p>
<p>Ausstieg aus Kohle und Atomkraft schließt meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit einer, wie du es nennst, &#8220;anständigen Energieversorgung&#8221; aus.</p>
<p>Ausstieg aus Kohle und Atomkraft geht, das zeigen Berechnungen. Vielleicht ein Haken an diesen: sie gehen von einem abnehmenden Energieverbrauch aus &#8211; das entspricht zur Zeit nicht dem Trend, muss aber dringend politisch angepackt werden. Das kann nicht (nur) über den Preis gehen, weil sozial nicht gerecht &#8211; da brauchen die Grünen dringend Antworten darauf.<br />
Das hat zum Beispiel die grüne Fraktion kürzlich auf ihrer Klausur beschlossen:<br />
<a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/248/248788.energie_sparen_kosten_senken_klima_schue.html" class="liexternal">http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/248/248788.energie_sparen_kosten_senken_klima_schue.html</a><br />
Reicht meiner Meinung nach nicht&#8230;<br />
Interessanter Ansatz hier auch der Öko-Bonus, wenn auch bei den Grünen sehr umstritten. Wie sozial gerecht dieser ist, ist ganz stark abhängig davon, wie dieser finanziert und wie er an wen ausgezahlt wird.</p>
<p>Und letztendlich hat der Druck des Atomausstieges dazu geführt, dass die Energiekonzerne endlich mal in Erneuerbare investieren und diese auch wirtschaftlicher werden.</p>
<p>zu 2.: Klar, die Macht der vier Großen muss dringend eingeschränkt werden, interessante Idee, die du da hast. Gibt aber auch andere Möglichkeiten. Und was ich gerade in Tübingen besonders schade fand, ist, dass die Stadtwerke sonst eigentlich eine sehr hohe Eigenstromerzeugung und einen relativ großen Anteil Erneuerbarer haben. Da müssen sie sich nicht noch der falschen Politik der vier bösen Großen anschließen, sondern sollten Alternative sein.<br />
Die Zukunft der Energieversorgung muss dezentral und in den Erneuerbaren sein.</p>
<p>Bei meinen Recherchen habe ich noch folgenden interessanten, kurzen Text der grünen BT-Fraktion gefunden, der zu 1. und 2. passt:<br />
<a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/225/225322.das_energiekartell_aufbrechen.html" class="liexternal">http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dok/225/225322.das_energiekartell_aufbrechen.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle/comment-page-1#comment-15</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 08:03:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=292#comment-15</guid>
		<description>Ich finde eine Position schwierig, die gleichermaßen das möglichst schnelle Abschalten von A-Energie-Kraftwerken fordert, aber den Neubau von K-Kraftwerken rigide vermeiden will. Aus zwei Gründen:

1. Wasser-Energie, Wind (unwirtschaftlich), E-Sparmaßnahmen oder Solar-Energie (unwirtschaftlich)  haben kein ausreichendes ökonomisches Potential (das wären Produktionskosten unterhalb von ca. 6 Cent pro Kwh), um K-Kraftwerke zu ersetzen. Sowohl Bürger als auch Industrie haben jedoch ein Recht auf eine anständige (und das heißt auch: sichere und günstige) Energieversorgung. 

Wer das Wohl der Bürger anstrebt, muss auch günstige Energie anstreben.

(polemischer formuliert: Der Verzicht auf Atomenergie UND Kohlestrom ist vom Grundsatz her eine [Schimpfwort einsetzen] Position)

2. Wenn der Neubau von K-Kraftwerken von seiten von Monopol-Konkurrenten erfolgen würde (so könnte es der Gesetzgeber regeln), dann könnte damit (und letztlich sogar: nur damit) die preistreibende Monopolmacht im Strommarkt ein gutes Stück weit zerschlagen werden. Neuen Anbieter sind in der Marktwirtschaft die einzige Möglichkeit, einen Monopolmacht &lt;i&gt;dauerhaft&lt;/i&gt; zu zerschlagen. 

(Mein Argument ist hier nicht ganz sauber: Die in Dtl. tätigen Energiekonzerne sollten zusätzlich zerschlagen werden. Also nicht bloß Trennung Netz und Stromerzeugungsmonopol. Das wäre großer Quatsch, denn Monopol bleibt hinterher Monopol. Richtig herum muss zunächst das Stromerzeugungsmonopol zerschlagen werden und die Energiedurchleitkosten sind durch staatliche Regulierung brutal zu senken: Dann sinken die Strompreise in Dtl. schlagartig um ca. 30 Prozent - und dann ist, nebenbei mal bemerkt, auch etwas mehr Luft für umweltpolitische Ambitionen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde eine Position schwierig, die gleichermaßen das möglichst schnelle Abschalten von A-Energie-Kraftwerken fordert, aber den Neubau von K-Kraftwerken rigide vermeiden will. Aus zwei Gründen:</p>
<p>1. Wasser-Energie, Wind (unwirtschaftlich), E-Sparmaßnahmen oder Solar-Energie (unwirtschaftlich)  haben kein ausreichendes ökonomisches Potential (das wären Produktionskosten unterhalb von ca. 6 Cent pro Kwh), um K-Kraftwerke zu ersetzen. Sowohl Bürger als auch Industrie haben jedoch ein Recht auf eine anständige (und das heißt auch: sichere und günstige) Energieversorgung. </p>
<p>Wer das Wohl der Bürger anstrebt, muss auch günstige Energie anstreben.</p>
<p>(polemischer formuliert: Der Verzicht auf Atomenergie UND Kohlestrom ist vom Grundsatz her eine [Schimpfwort einsetzen] Position)</p>
<p>2. Wenn der Neubau von K-Kraftwerken von seiten von Monopol-Konkurrenten erfolgen würde (so könnte es der Gesetzgeber regeln), dann könnte damit (und letztlich sogar: nur damit) die preistreibende Monopolmacht im Strommarkt ein gutes Stück weit zerschlagen werden. Neuen Anbieter sind in der Marktwirtschaft die einzige Möglichkeit, einen Monopolmacht <i>dauerhaft</i> zu zerschlagen. </p>
<p>(Mein Argument ist hier nicht ganz sauber: Die in Dtl. tätigen Energiekonzerne sollten zusätzlich zerschlagen werden. Also nicht bloß Trennung Netz und Stromerzeugungsmonopol. Das wäre großer Quatsch, denn Monopol bleibt hinterher Monopol. Richtig herum muss zunächst das Stromerzeugungsmonopol zerschlagen werden und die Energiedurchleitkosten sind durch staatliche Regulierung brutal zu senken: Dann sinken die Strompreise in Dtl. schlagartig um ca. 30 Prozent &#8211; und dann ist, nebenbei mal bemerkt, auch etwas mehr Luft für umweltpolitische Ambitionen.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zeitrafferin</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle/comment-page-1#comment-14</link>
		<dc:creator>zeitrafferin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 18:57:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=292#comment-14</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Ruder-Cem...&lt;/strong&gt;

Screenshot Spiegel-Online
Hintergrund bei GOOGLE NEWS
Wem obiger Screenshot zur Illustration des Vorgangs zu &#8220;uninhaltlich&#8221; ist, dem schicke ich gerne die Mail zu, die ich  Cem bzw. seinem Büro heute morgen sandte. Verständlicherweise ste...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ruder-Cem&#8230;</strong></p>
<p>Screenshot Spiegel-Online<br />
Hintergrund bei GOOGLE NEWS<br />
Wem obiger Screenshot zur Illustration des Vorgangs zu &#8220;uninhaltlich&#8221; ist, dem schicke ich gerne die Mail zu, die ich  Cem bzw. seinem Büro heute morgen sandte. Verständlicherweise ste&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christine</title>
		<link>http://www.flammendes-gruen.de/292/grune-finger-weg-von-der-kohle/comment-page-1#comment-13</link>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 04:54:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malczak.de/?p=292#comment-13</guid>
		<description>Hey Agnieszka,
Meinen Glückwunsch zur echt gelungenen Homepage! Die Idee gefällt mir gut...es wird bestimmt spannend deine Beiträge zu lesen, so kann ich die Geschehnisse bei den Grünen aus deiner Perspektive mitverfolgen.
Viele Grüße
Christine
P.S.: Hier in Neuseeland sind die Grünen längst nicht eine so starke Partei wie in Dt, obwohl das Land ja in der Presse eher als &#039;grüne Insel&#039; dargestellt wird. Aber im Alltag merkt man davon wenig.....stromsparen, Isolierung von Häusern oder Mülltrennung sind hier nicht verbreitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Agnieszka,<br />
Meinen Glückwunsch zur echt gelungenen Homepage! Die Idee gefällt mir gut&#8230;es wird bestimmt spannend deine Beiträge zu lesen, so kann ich die Geschehnisse bei den Grünen aus deiner Perspektive mitverfolgen.<br />
Viele Grüße<br />
Christine<br />
P.S.: Hier in Neuseeland sind die Grünen längst nicht eine so starke Partei wie in Dt, obwohl das Land ja in der Presse eher als &#8216;grüne Insel&#8217; dargestellt wird. Aber im Alltag merkt man davon wenig&#8230;..stromsparen, Isolierung von Häusern oder Mülltrennung sind hier nicht verbreitet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
